Ein Lese- Jahresrückblick auf 2017

Viele Blogs ziehen ein Jahresfazit für sich und ich habe beschlossen mich dem anzuschließen. Wie einige von euch sicherlich bemerkt haben, veröffentliche ich relativ unregelmäßig und manchmal in großen Abständen Rezensionen. Zeitlich schaffe ich es teilweise jedoch nicht anders, umso mehr freue ich mich über meine treue Leserschaft. In diesem Jahr wird es vermutlich ähnlich sein, auch wenn ich immer versuche, einigermaßen regelmäßig zu posten. Denn an Rezensionsmaterial fehlt es mir nicht. Neben den Stapeln gelesener und ungelesener Bücher, habe ich auch einen Stapel zu rezensierender Bücher. Und ich freue mich schon meine Meinung über diese Bücher mit euch zu teilen.

cof

Im Folgenden gebe ich euch einen kleinen Überblick über meine gelesenen Bücher 2017  und schreibe eine kurze Einschätzung zu den gelesenen Romanen.  Dieser Überblick ist ebenso eine Vorschau auf mögliche Rezensionen im Jahr 2018, sofern es die eine oder andere Rezension nicht schon hier zu lesen gab.

~Januar~
1. Raymond A. Scofield – Der große Lord 
 

– Mein größter Flop des Jahres. Kann ich nur von abraten (Rezension: Der große Lord – Raymond A. Scofield)

 

2. Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken – Ein Humor, der nicht meiner ist. Auch wenn interessante Themen angesprochen werden.

 

3. Helga Beyersdörfer – Irrlichter  

– Ein netter Krimi mit Lokalkolorit. Unterhaltsam. (Rezension:Irrlichter – Ein Worpswede Krimi)

 

4. Heike Vullriede – Notizen einer Verlorenen  

-Eine interessante Idee, die in der Umsetzung ein paar Schwächen aufweist. Es war dennoch unterhaltsam.

 

5. Friedrich Dürrenmatt – Die Physiker – Ein Verwechslungsdrama in einer Irrenanstalt, das auf die Macht und Verantwortung von Wissenschaft verweist. Mit Blick auf die aktuelle Weltlage sehr aktuell. Sollte man gelesen haben.

 

~Februar~
6. Sebastian Fitzek – Passagier 23
 

– Ein spannender Fitzek, der nicht enttäuscht. Eine Empfehlung von mir.

 

~März~
7. Justin Cronin – Der Übergang 
 

 

– Ein dystopischer Science-Fiction- Thriller, ohne viel Technik, der dem Menschen einen selbst gemachten Feind entgegenstellt. Lesenwert. (Rezension: Der Übergang – Justin Cronin)

 

~Juni~
8. Justin Cronin – Die Zwölf 
 

– Der Nachfolger von „Der Übergang“ und die Geschichte hält mich immer noch im Bann…

 

9. Roderick Anscombe – Hinterhältig  

 

– Ein netter Psychothriller, bei dem der Psychiater zum Opfer der Psychospiele seines Patienten wird… Gute Idee, zieht sich aber teilweise. (Rezension: Hinterhältig – Roderick Anscombe)

 

10. Kirsten Boie – Skogland

 

– Ein unterhaltsamer Mädchenroman, der viele Thematiken vereint. Unterhaltsam. (Rezension: Skogland – Kirsten Boie)

 

11. Anthony Hororwitz – Das Gemini-Projekt – Der zweite Fall für den kleinen Bond „Alex Rider“. Sehr gut geschrieben und eine Handlung, die einfach nur mitzieht. Empfehlenswert.
~Juli~
12. Frau Freitag – Chill mal Frau Freitag 
 

– Anekdoten aus dem Schulalltag an einer Gesamtschule mit hohem Ausländeranteil. teilweise witzig, aber sicherlich nicht für jeden nachvollziehbar.

 

13. Ruth Rendell – The Girl next door – Ein altes Verbrechen wird auf den Tisch gebracht und Jugendfreunde treffen sich im Seniorenalter wieder. Ein eher schwacher Krimi von Ruth Rendell.

 

~August~
14. Donna Tartt – Der Distelfink 
 

– Ein Kunstwerk („Der Distelfink“) als Lebensbegleiter eines Jungen, der zum Mann wird. Eine krumme Lebensgeschichte, die schön geschrieben ist. Empfehlenswert. (Rezension:

 

~September~
15. Auren Beukes – Broken Monsters 
 

– Ein spannender Thriller über einen Mörder mit kranken Fantasien. Sehr spannend.

 

16. Laura Lippman – Was die Toten wissen – Ein Autounfall zu Beginn und eine Frau mit keiner Vergangenheit. Nett gemachte Geschichte, unterhaltsam.

 

~Oktober~
17. Titus Müller – Tag X 
 

-Berlin und der aufstand vom 17. Juni 1953. Gut recherchierter und unterhaltsamer historischer Roman. Empfehlenswert.

 

18. Gregor Hens – Himmelssturz – Ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mitunter kunstvoll erscheint. Dennoch kann die erzählte Geschichte mich nicht ganz überzeugen.

 

19. Graeme Simieon – The Rosie Effect

 

-Toller Nachfolger des Romans „Das Rosie-Projekt“. Ich musste herzhaft lachen. Lesenswert.

 

20. Sebastian Fitzek – Noah

 

-Eine weltumspannende Verschwörung und ein Protagonist, der nicht weiß, wer er ist. Dazu gibt es noch eine Zuspitzung der Realität, die nachdenklich macht. Spannend bis zum Schluss.

 

~November~

21. Anthony Horowitz – Skeleton Key

 

 

– Der kleine Bond Alex Rider macht Zwangsurlaub und rettet nebenher die Welt. Lesenswert.

 

22. Val Mc Dermid – Abgekupfert

 

– Tolle Kurzgeschichten, die zum schmunzeln einladen. Lesenswert. (Rezension: Abgekupfert – Val McDermid)

 

~Dezember~

23. Don Winslow – Die Tage der Toten

 

 

– Der Titel ist sprechend. Ein erschreckender Einblick in das Wirken von Drogenkartellen und Politik.

 

24. Klüpfel/Kobr et.al. – Maria, Mord und Mandelplätzchen

 

-Nette kleine kriminelle Adventsgeschichten. Gut zum Lesen und unterhaltsam.

 

Insgesamt gesehen hatte ich ein etwas durchwachsenes, aber schönes Lesejahr. Mein Wunsch für 2018 ist es, dass ich ein paar Bücher mehr lese im Jahr, auch um meinen SUB etwas abzubauen. Dort warten noch sehr viele schöne Bücher auf mich.

Wie war euer Lesejahr 2017? Was hat euch begeistert und was enttäuscht?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Und bevor ich es vergesse: Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr mit vielen glücklichen und freudigen Momenten, netten und lieben Menschen um einen herum und Zeit für sich und guten Lesestoff.

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2 Gedanken zu „Ein Lese- Jahresrückblick auf 2017

  1. Hallo 🙂

    auch ich wünsche dir ein frohes neues Jahr! Insgesamt scheint es doch aber ein schönes Lesejahr gewesen zu sein! Ich habe zum Beispiel „Noah“ von Sebastian Fitzek noch auf dem SuB. Bisher konnte ich mich noch nicht so richtig darauf freuen, aber deine Beschreibung ist auf jeden Fall ansprechend!

    Ich drücke dir die Daumen, dass 2018 noch mehr Highlights für dich bereithält!
    Liebe Grüße
    Meiky

    1. Hallo Meiky,

      das war es an sich auch. Ich hoffe du hattest auch einige gute Bücher dabei gehabt. „Noah“ ist von Fitzek auch ein bisschen anders als seine vorherigen Thriller, meiner Meinung nach. Vor allem, weil es weltweit wichtige Themen anspricht, wenn auch vielleicht etwas überspitzt. Es lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen.

      LIebe Grüße,
      Imandra

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